01.01.1970
Klares Nein zum Golfplatz Zugersee

- Mitglieder und Interessierte diskutieren beim Milchsuppenstein die Auswirkungen eines Golfplatzes auf Landwirtschaft und Landschaft
Die Alternativ - die Grünen Baar sagt Nein zum Golfplatz Zugersee. Sie empfiehlt die Zonenplanänderung, über die am 17. Juni an der Urne entschieden wird, einstimmig zur Ablehnung. Die Mitglieder der Alternative –die Grünen Baar haben diesen Beschluss im Anschluss an eine gut besuchte Begehung des Geländes rund um den Milchsuppenstein gefasst.
Die Alternativ - die Grünen Baar hat am Samstag 31. März zur öffentlichen Begehung im Areal des geplanten Golfplatzes geladen. Rund 50 Interessierte sind der Einladung gefolgt. Sie konnten sich vor Ort von der betroffenen Landschaft und den massiven Auswirkungen des Golfplatzes selbst ein Bild machen. Mit dabei waren auch die Spitze des Zuger Bauernverbandes sowie VertreterInnen der Grünen Affoltern am Albis und weitere lokale PolitikerInnen. An verschiedenen Stellen wurde über das Projekt sowie über den Bau und Betrieb des Golfplatzes informiert. Zur Sprache kamen Themen wie Landwirtschaft, Ökologie, Verkehr, Boden, Gewässer und Wildwechsel. Gerade beim Bodenschutz ist man höchst verwundert: Der Kanton Zug verfügt eindeutig über zu wenig Fruchtfolgeflächen – darauf haben die Bauernvertreter in jüngster Vergangenheit immer wieder hingewiesen. Der Kanton Zug ist drauf und dran, wertvolles Kultur- und Ackerland dem Spielvergnügen einiger Weniger zu opfern.
Die Alternative – die Grünen Baar hat kein Verständnis dafür, wenn in der Schweiz immer mehr fruchtbare Landwirtschafsfläche verloren geht und gleichzeitig die Nahrungs- und Futtermittelimporte weiter steigen. Es ist auch kein Geheimnis, dass gerade der Soja-Import in den letzten Jahren extrem gestiegen ist. In Brasilien wird der Regenwald vernichtet und wir in der Schweiz missbrauchen unsere fruchtbaren Flächen als Spielwiesen. Grosse Vorbehalte hat die Alternative – die Grünen Baar auch zu den riesigen Erdbewegungen, zu den vielen Lastwagenfahrten beim Bau der Golfanlage und zum riesigen Wasserverbrauch. Die Golfanlage verbraucht täglich bis zu 500 Kubikmeter bestes Trinkwasser.
Die Alternative – die Grünen Baar plant bis zur Abstimmung vom 17. Juni verschiedene Infoveranstaltungen und weitere Begehungen, um die Baarerinnen und Baarer auf den grossen Verlust an Landwirtschaftsfläche, Freizeit- und Erholungsraum, Wildkorridoren sowie Ruhe und Abgeschiedenheit, aufmerksam zu machen. Die Gegend rund um den Milchsuppenstein ist zu schön, um sie dem Vergnügen einiger Weniger zu überlassen.
Die Alternative - die Grünen Baar haben folgende Aktionen und Veranstaltungen geplant:
- Samstag, 28. April, 9 - 11 Uhr: Standaktion auf dem Samstigmärt in Baar
- Montag, 21. Mai, 19.30 Uhr: Referat zum Thema: Landwirtschaft oder Golf
- Pfingstmontag, 28. Mai, 14 - 17 Uhr: Begehung des Golfplatzareals
- Samstag, 2. Juni, 9 - 11 Uhr: Standaktion auf dem Samstigmärt in Baar
Unterstützen Sie die IG NoGolf, das Komitee gegen den Golfplatz in Hausen, Kappel und Baar und werden Sie Mitglied (Fr. 30.-)
Links:
- Golfpark Zugersee - Wenige Infos der Initianten
- Pro Amt - sämtliche Planunterlagen der öffentlichen Auflage
- NoGolf - Homepage der Zürcher und Zuger Gegner gegen den Golfplatz: Informationen, Presseschau, Einwendungen, usw.
| Aktuelles |
| 28.04.2012, Abstimmung zum Golfplatz verschoben |
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Aufgrund einer Stimmrechtsbeschwerde der Alternative - die Grünen Baar wird die Abstimmung über den... mehr >> |
| 26.03.2012, Soziales / Gesundheit / Familien, Steuern / Finanzen/Wirtschaft Baar hat eine globale Verantwortung |
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Aus dem Parteienforum des Zugerbieters vom 27. März 2012 mehr >> |
| 20.03.2012, Partei Ja zum Trottoir mit Bedingungen |
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Stellungnahme zu den Traktanden der Gemeindeversammlung vom 20. März 2012 mehr >> |
| 03.01.2012, Soziales / Gesundheit / Familien Grosse Herausforderungen in den nächsten Jahren im Sozialbereich |
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Aus dem Parteienforum des Zugerbieters vom Januar 2012 mehr >> |
| 18.11.2011, Partei Politcafé diskutiert die Abstimmungsvorlagen vom 27. November |
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Steuersenkung gefährdet Investitionen und Leistungsqualität mehr >> |





